Warum wir das MamaBaby- Wolltuch so lieben

Eine persönliche Familien- und Produktgeschichte

Wie ist die Idee zum MamaBaby - Wolltuch entstanden?

 

Ganz kurz: aus unserer Familie und unseren Bedürfnissen heraus, aus liebevollem Eigenbedarf in den letzten 9 Jahren.

 

Und ganz persönlich:

"Mein zweites Kind kam im Februar 2009 mit einem angeborenen Gendefekt auf natürlichem Weg zur Welt. Mit circa 3 Monaten musste er das erste Mal am offenen Schädel operiert werden. Diagnose Sagittalnahtsynostose (Langschädel) und ihm wurde ein Großteil der oberen Schädelplatte entfernt. Die Naht ging von einem zum anderen Ohr.

Er lag unbekleidet mit Windel im Wärmebettchen und hatte einen sehr ausgeprägten Mororeflex. Seine kleinen Ärmchen wedelten hin und her. An jeder Kopfseite hatte er Flaschen für ablaufende Flüssigkeiten, diverse Zugänge am Hals und den Armen. Damit er sich nicht selbst verletzt oder etwas versehentlich zieht, bekam er anfangs Beruhigungsmittel - was nicht unsere Wunschlösung war, aber leider notwendig. Zwei wunderbare Krankenschwestern haben einige Tage nach der OP angefangen in ein Tuch zu wickeln, ihm dadurch sichere Grenzen sowie zu Nähe gegeben. Und er wurde ruhiger.

Durch das Einwickeln konnten wir auf Medikamente verzichten und er wie auch ich konnten einige Stunden am Stück schlafen.

Es waren mehrere OP´s im ersten Lebensjahr notwendig und das Einwickeln / Pucken war uns im Krankenhaus wie zu Hause eine große Hilfe und wichtige Unterstützung.

Ich bin sehr froh, dass wir damals so liebevolle Krankenschwestern hatten, die nicht nur strikt nach Anweisung sondern auch mit Herz gearbeitet haben.

 

Im Februar 2010 bekam ich per notwendigem Kaiserschnitt mein drittes Kind. Er hatte von den ersten Minuten an Schwierigkeiten gut anzukommen, war unruhig, unausgeglichen, nur beim Stillen nah bei mir leicht eingewickelt, entspannte er sich.

Heute sage ich, dass war sein Zeichen an mich.

Noch im Krankenhaus fing ich an zu Pucken - was in der Klinik sehr belächelt und nicht unterstützt wurde, leider. Meine Nachsorgehebamme zu Hause zeigte mir noch einige Handgriffe / Tricks für gesunde Kinder und wurde ich sicherer.

Mein Sohn schlief die ersten 5 Monate vor Allem nachts fast nur gepuckt. Stillen hat gepuckt auch wunderbar geklappt. Ohne Pucken waren die Nächte sehr, sehr unruhig ;).

Auch mit 8 Jahren liebt er es noch sich eine Decke einwickeln zu lassen und schläft gewickelt deutlich tiefer & entspannter.

 

Während meiner Elternzeit habe ich Fortbildungen als Familien- und Geburtsbegleiterin, Stillberaterin sowie Kursleiterin für Babymassage absolviert und gebe seit Herbst 2010 Kurse rund um die Familie. Als Fachfrau und 4fache Mutter habe ich in nahezu allen Kursen mit vielen wunderbaren (werdenden) Eltern über Wickel- und Pucktechniken gesprochen und gebe gerne mein Wissen & Begeisterung weiter.

 

Sicherlich gibt es auch Babys, die es nicht mögen gepuckt zu werden, z.B. meine Tochter. Sie kam Anfang 2014 natürlich zur Welt und ich habe mich auf das Pucken gefreut, sie nicht :). Sie hasste es. Ihre Puckdecke begleitet sie seit über 4 Jahren als Kuschel-, Schmusedecke und wird sehr geliebt.

 

Als ich im Frühjahr über neue Produkte für MalejaBio nachgedacht habe, die wollig, natürlich, wirklich "needfull" sind, entstand die Idee zum MamaBaby - Wolltuch . In Kursen und Gesprächen habe ich immer Fremdprodukte empfohlen und es war lange mein Wunsch selbst ein natürliches Wolltuch anzubieten..

Das MamaBaby - Wolltuch aus Merinojersey war sehr schnell ausverkauft, was mich sehr stolz gemacht hat. Nach Rücksprachen mit dem Lieferanten, Feedback von Kurs- und Beratungseltern und etwas Feintunning gibt es ab sofort das MamaBaby - Wolltuch auch aus kbT Wollmousselin in tollen Farben und verschiedenen Größen.

 

Du hast Fragen zum Einwickeln / Pucken? Aktuell habe ich eine Kurspause, aber gerne berate ich dich via Email."

 

Daniela Winzer

Gründerin von MalejaBio

Mutter von 4 Kindern

Familienbegleiterin, Stillberaterin, Kursleiterin für Babymassage und Baby-Eltern-Kursen

Burzzi - Dance - Coach ab November